{"id":3302,"date":"2022-05-02T16:26:51","date_gmt":"2022-05-02T14:26:51","guid":{"rendered":"https:\/\/bw-pictures.ch\/content\/?p=3302"},"modified":"2022-05-20T11:44:24","modified_gmt":"2022-05-20T09:44:24","slug":"radebeul-auf-karl-mays-spuren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bw-pictures.ch\/content\/2022\/05\/02\/radebeul-auf-karl-mays-spuren\/","title":{"rendered":"Radebeul &#8212; auf Karl May&#8217;s Spuren"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"940\" height=\"493\" src=\"https:\/\/bw-pictures.ch\/content\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Radebeul.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-3307\" srcset=\"https:\/\/bw-pictures.ch\/content\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Radebeul.png 940w, https:\/\/bw-pictures.ch\/content\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Radebeul-300x157.png 300w, https:\/\/bw-pictures.ch\/content\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Radebeul-768x403.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption>Strassenkunst in Radebeul!<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Unsere n\u00e4chste Station ist Radebeul. Diese s\u00e4chsische Stadt ist untrennbar mit Karl May verbunden. Seine Geschichten sind ein wichtiger Teil meiner Jugend. Antonia kann mit ihm rein gar nichts anfangen. Am Mittwoch (27. April) fahren wir gegen Mittag los und sind zwei Stunden sp\u00e4ter bereits angekommen. Die Wohnung haut uns um. Es ist  wohl die edelste Bleibe auf dieser Reise. Eine Woche werden wir hier wohnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Karl May zum Anfang<\/h2>\n\n\n\n<p>Und gleich am ersten Tag, dem Donnerstag, der H\u00f6hepunkt unseres Radebeuler Aufenthaltes: wir waren im Karl May Museum. Diese nicht ganz einfache Person hat sich hier ein wunderbares Refugium gestaltet. Aber vielleicht konnte nur dieser Mensch, der Zeit seines Lebens M\u00fche hatte, Realit\u00e4t und Fiktion zu unterscheiden, solch spannende Abenteuergeschichten schreiben.Sie haben mich von fr\u00fch an begleitet. Antonia kam mit ins Museum, was ich hier hoch anrechne, denn sie ist definitiv kein Fan dieser Literatur. Aber sie war schlussendlich doch auch fasziniert von der Ausstellung. In einem eigenen Geb\u00e4ude ist eine sehr ausf\u00fchrliche Ausstellung <em>Indianer Nordamerikas<\/em>. Beeindruckend, das Material das hier gezeigt wird. Es lohnte sich schon deswegen.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Dresden darf nicht fehlen!<\/h2>\n\n\n\n<p>Heute Freitag der zweite H\u00f6hepunkt des Radebeuler Aufenthaltes. Wir fahren nach Dresden. Das ist einfacher als wir denken. Wir fahren mit der Strassenbahn nicht allzu weit von unserer Wohnung mitten ins Zentrum von Dresden. Und diese Stadt haut uns wirklich um. Als wir 1989 in der damaligen DDR waren, besuchten wir Dresden nicht. Inzwischen ist mir klar, weswegen wir das nicht gemacht haben. Der Weg war einfach zu weit, es w\u00e4re kein Tagesausflug gewesen. Das h\u00e4tte bei uns Probleme mit den Bewilligungen gegeben. Jetzt war es eine Fahrt von einer halben Stunde. Wir spazieren durch Dresden und lassen diese Stadt mit ihren imposanten Geb\u00e4uden auf uns wirken. Insbesondere der Zwinger ist beeindruckend. Was da seit August dem Starken \u00fcber die Jahrhunderte (seit 1709) hingebaut wurde ist beeindruckend. Man darf aber nicht vergessen: letztlich auf Kosten des Volkes. Und um Eins g\u00f6nnen wir uns ein leckeres Mittagessen. Ich kann mir die Bemerkung nicht verkneifen: zu Schweizer Preisen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Es gibt es wirklich: das L\u00fcgenmuseum<\/h2>\n\n\n\n<p>Wir erholen uns heute Samstag von Dresden. Mit einem kleineren Spaziergang nach Serkowitz. Wobei, der Spaziergang ist ordentlich ausgedehnt. Unser Ziel ist das L\u00fcgenmuseum. Ja, ohne Scherz, es gibt es wirklich. Es ist das Werk des K\u00fcnstlers Richard von Gigantikow. In diesem Museum wird man \u00fcberh\u00e4uft mit am\u00fcsanten Ideen. Aber weil sie so verschieden und \u00fcberraschend sind, werden sie nie zu viel (nicht wie die Putten in Dresden). Nach drei Stunden trennen wir uns fast bedauernd von dieser wunderbaren L\u00fcgenwelt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der Bismarckturm<\/h2>\n\n\n\n<p>Heute wollen wir keinen Museumsbesuch machen. Ein Spaziergang ist angesagt. Antonia sucht sich eine ziemliche Strecke aus, ich interveniere. Wir k\u00f6nnen uns auf eine moderatere Version einigen. Und wir sind flexibel. So haben wir eine wirklich spannende Wanderung und sehen noch einige sehenwerte Dinge. Zum Einen haben wir von einem Aussichtspunkt einen wunderbaren \u00dcberblick \u00fcber Radebeul. So gut und vollst\u00e4ndig haben wir diese Stadt noch nicht gesehen. Und dann, zugegeben ist ein Bisschen Gl\u00fcck dabei, finden wir den Bismarckturm. Ein beeindruckendes Geb\u00e4ude, das als Erinnerung an den ersten Reichskanzler des Deutschen Reiches Otto F\u00fcrst von Bismarck erinnert. Er ist der wesentliche Initiator der Gr\u00fcndung des Deutschen Reiches. Heute sollen von den urspr\u00fcnglich 240 T\u00fcrmen noch 145 existieren. Die Aussicht vom Turm aus ist wunderbar. Anschliessend geht es mit der Spitzhaustreppe wieder hinunter nach Radebeul.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ein Ausflug in die S\u00e4chsische Schweiz<\/h2>\n\n\n\n<p>Heute ein Ausflug mit dem Auto. Am Abend m\u00fcssen wir sagen, zum Gl\u00fcck haben wir diesen Ausflug gemacht. In unserem Baedeker-Reisef\u00fchrer ist es beschrieben als Ausflug in die S\u00e4chsische Schweiz. Und wir bereuen diesen Ausflug nicht. Wir fahren zuerst nach Pirna und geniessen dieses St\u00e4dtchen. Wir besuchen auch die wunderbare Marienkirche. Wir sind hier wirklich die einzigen Besucher und k\u00f6nnen den Raum dieser Kirche geniessen. Einzig mit dem Fotografieren sind sie ein Bisschen heikel. Da man meine Kamera sieht, werde ich extra auf das Fotografierverbot hingewiessen. Aber man vertraut mir, ich muss sie nicht verr\u00e4umen. Anschliessend essen wir in Pirna ein kleines Mittagessen. Ich werde mit viel s\u00e4chsischen Gespr\u00e4chsfetzen von den Nachbartischen und auch von der Kellnerin begl\u00fcckt. Ich gebe zu, ich liebe diesen Dialekt.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann die Fahrt in den Kurort Rathen. An einer grossen Elbschleife gelegen, macht es dem Namen S\u00e4chsische Schweiz wirklich alle Ehre: nicht gerade hochalpin, aber im Jura k\u00f6nnte dieses St\u00e4dtchen durchaus liegen. Dann die Weiterfahrt nach Bad Schandau. Dort in einer der unz\u00e4hligen Eisdielen bekommt Antonia ihr Vieruhreis. Um auf der R\u00fcckfahrt nicht durch Dresden fahren zu m\u00fcssen, geniessen wir die F\u00e4higkeiten eines Navigationssystemes und fahren kleine D\u00f6rfer im Umland von Dresden in Richtung Radebeul an. Ich staune immer wieder, dass auch solch kleinen Str\u00e4sschen im System drin sind. Es war ein sch\u00f6ner Tagssausflug, den wir in dieser Form ohne Auto nie h\u00e4tten machen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ein Ruhetag<\/h2>\n\n\n\n<p>Heute ein Ruhetag. Morgen geht es den n\u00e4chsten Ort an dem wir Zeit verbringen werden. Deswegen machen wir heute gar Nichts. Allerh\u00f6chstens lesen und H\u00f6rbuch h\u00f6ren. Und ein nettes Gespr\u00e4ch mit unserem Vermieter. Ein Bisschen gehen wir ungern, aber wir haben auch genug von Radebeul. Was wir sehen wollten haben wir gesehen.<\/p>\n\n\n\n<p> Besuchen Sie das Fotoarchiv dieser Website. Dort muss man sich aber registrieren und wird von mir freigeschaltet. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere n\u00e4chste Station ist Radebeul. Diese s\u00e4chsische Stadt ist untrennbar mit Karl May verbunden. Seine Geschichten sind ein wichtiger Teil meiner Jugend. Antonia kann mit ihm rein gar nichts anfangen. Am Mittwoch (27. April) fahren wir gegen Mittag los und sind zwei Stunden sp\u00e4ter bereits angekommen. Die Wohnung haut uns um. Es ist wohl die &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/bw-pictures.ch\/content\/2022\/05\/02\/radebeul-auf-karl-mays-spuren\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eRadebeul &#8212; auf Karl May&#8217;s Spuren\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[16],"tags":[],"class_list":["post-3302","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-reiseblog"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/bw-pictures.ch\/content\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3302","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/bw-pictures.ch\/content\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/bw-pictures.ch\/content\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bw-pictures.ch\/content\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bw-pictures.ch\/content\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3302"}],"version-history":[{"count":20,"href":"https:\/\/bw-pictures.ch\/content\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3302\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3375,"href":"https:\/\/bw-pictures.ch\/content\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3302\/revisions\/3375"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/bw-pictures.ch\/content\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3302"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/bw-pictures.ch\/content\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3302"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/bw-pictures.ch\/content\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3302"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}